
MTV Großenheidorn vs. Juniorteam 24:27
Als der Mannschaftsbus gegen 22:45 Uhr wieder auf dem Parkplatz vor der METRO in Halle-Peißen ankam, war die Stimmung dort immer noch am Brodeln.Nach einem hart erkämpften Auswärtssieg beim MTV Großenheidorn feierten die Mädels und ihre Fans an Bord mit dem Handball-WM-Sampler sich selbst und einen weiteren Auswärtssieg.
Doch bevor die Party steigen konnte lag ein harter Arbeitstag vor den jungen Wildkatzen. Los ging dieser um 12:15 Uhr am besagten METRO - Parkplatz, wo die Mannschaft, Geschäftsführer Burkhard Gräßler und elf Wildcats-Fans den Bus nach Wunstorf bestiegen. Nachdem man am Radio mit den Herren des SC Magdeburg im Europapokalfinale mitgezittert hatte, erreichte man eine gute Stunde vor Spielbeginn die 1973 erbaute Spielstätte des MTV Großenheidorn. In dieser interessanten Hallenkonstruktion spürte man quasi noch die Luft des guten alten Handballs.Nach einer konzentrierten Aufwärmphase pfiff das Schiedsrichterduo die Partie des Tabellenelften gegen den Tabellenvierten der Regionalliga Nord an.
Doch bevor die Party steigen konnte lag ein harter Arbeitstag vor den jungen Wildkatzen. Los ging dieser um 12:15 Uhr am besagten METRO - Parkplatz, wo die Mannschaft, Geschäftsführer Burkhard Gräßler und elf Wildcats-Fans den Bus nach Wunstorf bestiegen. Nachdem man am Radio mit den Herren des SC Magdeburg im Europapokalfinale mitgezittert hatte, erreichte man eine gute Stunde vor Spielbeginn die 1973 erbaute Spielstätte des MTV Großenheidorn. In dieser interessanten Hallenkonstruktion spürte man quasi noch die Luft des guten alten Handballs.Nach einer konzentrierten Aufwärmphase pfiff das Schiedsrichterduo die Partie des Tabellenelften gegen den Tabellenvierten der Regionalliga Nord an.
Das Spiel begann auf beiden Seiten sehr nervös und die Schiedsrichter waren in dieser hektischen Anfangsphasen unseren Mädels nicht gerade wohlgesonnen. So zogen sie es vor, anstatt mit gelben Karten das Spiel zu beruhigen, gleich Zweiminutenstrafen auszusprechen. Von Union-Seite her war es sehr ärgerlich, da Annika List sehr früh mit zwei Zeitstrafen behaftet war. Als dann die Schiedsrichter kurz vor Ende der 1. Halbzeit wieder zwei Finger in die Luft streckten und Atta zur Bank trottete, stockte dem tobenden Fanblock der Atem. Alle rechneten hier wohl mit der Roten Karte, doch zum Glück für Union galten diese zwei Minuten der Heidornerin Janina Gawlik.
Union ließ sich, genauso wie der MTV, von der Hektik der Schiedsrichter anstecken und so fielen in den ersten 12 Spielminuten lediglich fünf Tore. Ein Fehlpaßfestival in Gelb wechselte sich mit gescheiterten Torwürfen des orangenen Gastgebers ab. Beide Torhüterinnen, Annika Lorf auf Seiten des Juniorteams und Jule Rau auf Seiten des MTV, boten in dieser Phase, wie auch im Rest des Spiels eine sehr überzeugende Leistung.
Eine überzeugende Leistung bot an diesem Tag auch Carina Messerschmidt, welche mit drei gescheiterten Torwürfen zu Beginn der Partie ihr Visier scharf stellte und im weiteren Verlauf mit sieben Toren glänzte und auch im gemeinsamen Regieführen mit Luisa Hofmeister, sowie wie in der Defense stark aufspielte. Eben jene Luisa Hofmeister konnte in der 1. Halbzeit auch nochmal feiern. Sie erzielte ihren 100. Saisontreffer, welcher im Fanblock ebenso lautstark zelebriert wurde, wie der 200. Saisontreffer der überragenden Torschützin der Regionalliga Nord, Annika List.Union hatte gegen Ende der 1. Halbzeit den MTV ganz gut im Griff und kontrollierte das Tempo des Spiels und den Gastgeber. Folgerichtig ging es unter großem Applaus der 15 Wildcatsfans und einem Halbzeitstand von 13:11 für die Gäste von der Saale in die Kabine.
Eine überzeugende Leistung bot an diesem Tag auch Carina Messerschmidt, welche mit drei gescheiterten Torwürfen zu Beginn der Partie ihr Visier scharf stellte und im weiteren Verlauf mit sieben Toren glänzte und auch im gemeinsamen Regieführen mit Luisa Hofmeister, sowie wie in der Defense stark aufspielte. Eben jene Luisa Hofmeister konnte in der 1. Halbzeit auch nochmal feiern. Sie erzielte ihren 100. Saisontreffer, welcher im Fanblock ebenso lautstark zelebriert wurde, wie der 200. Saisontreffer der überragenden Torschützin der Regionalliga Nord, Annika List.Union hatte gegen Ende der 1. Halbzeit den MTV ganz gut im Griff und kontrollierte das Tempo des Spiels und den Gastgeber. Folgerichtig ging es unter großem Applaus der 15 Wildcatsfans und einem Halbzeitstand von 13:11 für die Gäste von der Saale in die Kabine.
In der zweiten Halbzeit bot sich dann auf der Platte das selbe Spiel wie gegen Ende der 1. Halbzeit. Jedes Tor der Gastgeber beantworteten die jungen Wildkatzen mit einem Torerfolg ihrerseits. Zwischenzeitlich waren sie dem MTV sogar auf vier Tore enteilt, doch dann legten sie ihre mittlerweile berühmte kurze Schlafeinlage ein, so dass es auf einmal 21:20 für den Gastgeber stand. Doch Coach Grundig nahm sogleich eine Auszeit und schwor sein Team nochmal auf die letzten Minuten ein. Und dies erfolgreich. Das Juniorteam nahm jetzt wieder das Heft in die Hand und konnte sich sehr schnell die Führung zurück erobern. Zwei Minuten vor Schluß stand der harterkämpfte Auswärtssieg fest und die lautstarken Fans skandierten eben dieses Wort so inbrünstig, dass man es wohl noch in Hannover vernehmen konnte. Die Spielstätte des MTV war mittlerweile zu einer kleinen Ausgabe unserer "Uni-Hölle" geworden und nach dem Schlußpfiff und dem Endstand von 24:27 für die Grundig-Sieben kannte der Jubel auf dem Parkett und im Gästeblock keine Grenzen. Mit einer La Ola feierten Spielerinnen und Fans die wichtigen zwei Punkte im Kampf um Platz 4.
Doch auch den Gastgebern aus Großenheidorn muss man eine gute Partie bescheinigen. Besonders Janina Gawlik auf Außen und Jule Rau im Tor boten eine auffällige Partie. Andrea Masuhr merkte auch auf dem "Siegerbankett" beim großen gelben M an, dass sie nicht verstehen könne, warum diese kampfstarke erfahrene Truppe soweit unten in der Tabelle steht.
Coach Grundig nach dem Spiel: "Heute bin ich insgesamt sehr zufrieden mit dem Spiel. Wir hatten den Gegner eigentlich jederzeit im Griff und kontrollierten das Tempo. Wir konnten immer wieder anziehen, wenn der MTV herankam und ich hatte eigentlich nie das Gefühl, dass wir die Partie verlieren könnten. Das lag natürlich auch an der mangelhaften Chancenverwertung und den Konzentrationsschwächen vor dem gegnerischen Tor des Gastgebers, was uns natürlich sehr entgegen kam.Erstaunlich fand ich, wie unsere "alten" Spielerinnen mit der Erfahrung der Heidornerinnen mithalten konnten und auch den A-Jugendlichen möchte ich ein Kompliment hinsichtlich ihrer Kondition nach den harten Spielen vom Samstag machen. Auch ich habe gemerkt, dass es Atta immer wieder auf die Außenposition zog, doch ich brauchte sie heute einfach mal im Halbfeld, da wir doch mit einem sehr dünnen Kader hier nach Großenheidorn gereist sind. Riny bot heut endlich mal eine überzeugende Leistung im Wildcatsdress, nach anfänglichen Abschlußschwächen steigerte sie sich enorm und glänzte auch als Vorbereiterin. Herausragend war für mich heute Annika Lorf im Tor. Ein großer Dank auch an unseren Fanblock, welcher uns heute sensationell über die gesamte Spielzeit unterstützt hat."
Das Juniorteam in Großenheidorn: Annika Lorf, Carina Schröter; Carina Messerschmidt (7), Vivian Schulze (1), Luisa Hofmeister (6), Andrea Masuhr (2), Jessica Stiskall (1), Annika List (8), Anne Pätzold (2), Vanessa Schulze, Franziska Klauke
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